Letztes Feedback

Meta





 

Mein erster Dreh, meine erste Erfahrung ...

„Der Graue Raum“ handelt von einer Verhörszene in einem alten, dunklen und mysteriösen Büroraum, bei dem ein junger Mann ein Gespräch mit seinem Gewissen führt. Dieser junge Mann erzählt, wie er einem Jungen auf dem Nachhauseweg heimlich folgt, weil er ihn für das „Böse“ hält. Er tritt dessen Haustür ein und erlangt so Zugang in das Haus des Jungen. Dann schlägt er den Jungen mit einem Buch zu Boden, zieht eine Pistole aus seiner Jacke und hält dem am Boden liegenden Jungen die Pistole vor das Gesicht. Die Geschichte endet schließlich mit dieser Szene und der letzten Frage seines Gewissens, was er denn nun tun wolle. Drückt er ab oder erschießt er sich vielleicht sogar selbst? Das Ende bleibt für den Zuschauer offen und jeder darf sich seinen eigenen, ganz persönlichen Schluss ausmalen. Mein erster Dreh, meine erste Erfahrung mit der Sony EX 3, mein allererstes Kurzfilmprojekt... Als wir uns noch in der Planung unseres Projektes befanden und es darum ging, wer welche Aufgabe übernimmt, stellte sich mir die Frage, ob ich mich trotz meiner noch wenigen Erfahrung im Bereich der Kamera für diese Aufgabe eintragen sollte. Ich war mir unsicher, alles war neu und aufregend. Jetzt im Nachhinein weiß ich, dass meine Befürchtungen ohne Grund waren. Nächstes Mal werde ich mich ohne Zögern für die Kamera eintragen, um viel mehr filmen zu können. Denn warum studiere ich Film Making, wenn nicht aus dem Grunde, dass ich es perfekt und mit viel Begeisterung lernen möchte? Unsicherheit gehört bei allem Neuen dazu, das einzig Wichtige ist, dass man Spaß daran hat was man tut und das hatte ich eindeutig. Die Aufnahmeminuten bei denen es mir überlassen war, wie genau ich die Kameraeinstellungen wählte, waren wertvolle, besondere Minuten, die mir heute ein kleines Stück mehr Erfahrung geben. Als kurzes Fazit lässt sich sagen, dass unser erstes Filmprojekt klasse war und es jedem von uns ein Stück mehr Praxisnähe aus diesem Beruf gezeigt hat.

2 Kommentare 12.1.13 13:24, kommentieren

Werbung


Werbung im Wandel der Zeit

Wer denkt, Werbung sei ein Zeitgeist erst in unserer heutigen Zeit, der täuscht sich. Bereits im Mittelalter haben die Händler schon Werbung betrieben. Der Ort dafür war der Markt, denn hier wurden Produkte oder Dienstleistungen einladend auf Tischen und in Körben präsentiert, um so möglichst viele Käufer zu werben. Zu dieser Zeit fand Werbung auch verbal statt, indem die Angebote des Verkäufers laut über den Markt hinweg gerufen wurden. Klar ist, dass die Menschen schon damals genau wussten, wie sie ihre Produkte unter die Leute brachten. Etwas später kam es zu einer etwas moderneren Art der Werbung, und zwar die der Nasenschilder. Wer jetzt an ein Schild denkt, dass man sich um die Nase hängt, liegt falsch. Ein Nasenschild ist ein einfaches Schild, dass man an die Hauswand hängt und dass so für alle Vorbeilaufenden auch aus weiterer Entfernung erkennbar ist. Heute hat sich das Spektrum an Möglichkeiten stark erweitert. Betrachten wir nur einmal die Weltstadt New York mit besonderem Augenmerk auf den Times Square. Dieses Bezirk steckt voller Werbung, Werbung aller Art, sowohl im kulturellen als auch wirtschaftlichen Bereich. Sowohl die riesigen Plakatwände als auch die Lichtreklamen bieten den Passanten des Times Squares eine abwechslungsreiche Palette an Werbung. Für den einen mag das überladen und bedrückend wirken, mich begeistert es. Schaut man zu den imposant blinkenden und spektakulären Werbespots entlang der Häuserfassaden empor, wird man als Mensch und Konsument mit hineingenommen in diese Werbewelt und wünscht sich das ein oder andere Produkt, dass dort angeboten wird. Doch wo wir nun beim Thema Werbung sind, stellt sich für mich die Frage, was eine gute Werbung überhaupt ausmacht und welche Art von Werbung in unseren Köpfen hängen bleibt? Ist es die Musik, die unser Gedächtnis an eine bestimmte Werbung erinnern lässt, spielt das werbende Produkt selbst eine Rolle, oder ist es das Gesamtbild einer Reklame, das uns überzeugen muss? Welches Produkt schafft es letztendlich auf den ersten Platz unseres Gedächtnisses? Müsste ich spontan einen Werbefilm nennen, der mir als erstes in den Sinn kommt, wäre das der von Zalando. Kunden die vor Freude aufkreischen und Postboten, die daraufhin ebenfalls mit einem Schrei aufschrecken, sind für mich die einprägenden Merkmale dieses Werbespots. Ich glaube, dass es wie bei vielen Dingen auf die richtige Mischung ankommt und genau dann, wenn man diese erreicht hat, entsteht auch die perfekte Werbung.

2 Kommentare 12.1.13 13:23, kommentieren